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Und hier kommen nun die beiden Rezepte – zuerst die klassische Version, für die ihr meinen Schokobiskuit vorbacken und zwei Mal horizontal durchschneiden solltet. Danach die vegane Version, die ebenfalls super toll ist!

Schwarzwälder Kirschtorte – der Klassiker
Arbeitszeit: 30 Min Backzeit: 30 Min Total: 60 Min
Zutaten:
- 1 Schokobiskuit-Boden von Sugarprincess (zwei Mal durchgeschnitten)
- 1 Glas Sauerkirschen
- 25 g Speisestärke
- 1000 g Sahne
- 2 Päckchen Sahnesteif
- 1 bis 2 EL Zucker
- etwas Kirschwasser zum Tränken
- 100 g Schokoraspel
- 16 Belegkirschen
Zubereitung:
Schwarzwälder Kirschtorte – der Klassiker
- Den einen Tag geruhten Schokobiskuit zwei Mal horizontal durchschneiden, so dass drei Böden entstehen.
- Den Saft der Sauerkirschen auffangen und die Stärke mit etwas von dem Saft anrühren.
- Den Kirschsaft aufkochen und die angerührte Stärke einrühren. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen und sofort vom Herd nehmen, da die Mischung schnell anbrennt. Wer mag, kann natürlich noch Zucker und Gewürze wie Vanille oder Zimt nach Belieben hinzufügen oder am Schluss auch einen Schuss Kirschwasser mit hineingeben.
- Die abgetropften Kirschen unter die Masse heben. Wer mag, kann zuvor 16 Kirschen heraussuchen und sie für die Dekoration verwenden – ich verwende lieber Belegkirschen.
- Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Mit Kirschwasser beträufeln. Die Kirschmasse auf diesen Boden geben und glatt verstreichen. Kalt stellen, bis die Masse schön fest ist.
- Die Sahne mit dem Sahnesteif und etwas Zucker steif schlagen und einen Teil davon auf die Kirschmasse streichen. Den mittleren Boden auflegen und diesen wieder mit Kirschwasser beträufeln.
- Den mittleren Boden mit etwa der Hälfte der übrigen Sahne bestreichen und den letzten Boden aufsetzen. Von der übrigen Sahne etwas in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, die Torte mit der restlichen Sahne rundherum einstreichen und obenauf mit 16 Rosetten dekorieren wie im Video gezeigt.
- Die Rosetten mit den kandierten Kirschen (oder den beiseite gelegten Sauerkirschen aus dem Glas) dekorieren.
- Den Rand und die Mitte der Torte mit der Raspelschokolade dekorieren wie im Video gezeigt.
- Die Torte sollte gut gekühlt und mit einer guten Tasse Kaffee oder Tee serviert werden.
Und hier die vegane Version:

Schwarzwälder Kirschtorte – die vegane Variante
Zutaten:
- Für den Schokobiskuitboden:
- 350 g Mehl (nach Belieben glutenfrei – siehe Anmerkung unten)
- 50 g Speisestärke
- 200 g Zucker oder Erythrit
- 60 g Kakao
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 gute Prise Salz
- 120 ml pflanzliches Öl geschmacksneutral
- 400 ml Mineralwasser (oder pflanzliche Milch)
- 4 TL Apfelessig
- etwas Kirschwasser nach Belieben
- Für die Kirsch-Füllung:
- 1 Glas Sauerkirschen
- 30 g Zucker oder Erythrit
- 50 g Speisestärke
- Saft von den Kirschen
- Für die Sahnefüllung und die Dekoration:
- 1000 ml pflanzliche Sahne
- 2 Päckchen Sahnesteif
- 1 bis 2 EL Vanillezucker
- Für die Dekoration:
- 16 vorher aus dem Glas aussortierte Kirschen (oder kandierte Kirschen)
- 100 g geraspelte vegane Schokolade
Zubereitung:
Schwarzwälder Kirschtorte – die vegane Variante
- Für den Schoko-Biskuitboden:
- Den Ofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheizen und den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier auslegen.
- Das Mehl, die Speisestärke, den Zucker, den Kakao, das Backpulver und die Prise Salz in einer Rührschüssel vermischen. Öl und Mineralwasser oder pflanzliche Milch hinzugeben. Apfelessig mit Natron am Schluss unterrühren und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Springform füllen und ca. 30 bis 35 Minuten backen (die Böden können auch einzeln nacheinander gebacken werden – dann beträgt die Backzeit für jeden Boden ca. 15 Minuten).
- Anschließend komplett auskühlen lassen und zwei Mal horizontal durchschneiden, so dass drei Böden entstehen.
- Für die Kirschfüllung:
- Die Kirschen abgießen und den Saft auffangen. 16 Kirschen für die Dekoration beiseite legen oder kandierte Kirschen verwenden.
- Etwa 3 EL von dem Kirschsaft abnehmen und mit Zucker und Stärke verrühren. Den restlichen Kirschsaft in einem Topf zum Kochen bringen, die Stärkemischung mit dem Schneebesen hinzugeben und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen. Vom Herd nehmen und unter Rühren etwas abkühlen lassen. Wer mag, kann jetzt noch einen Schuss Kirschwasser hinzugeben. Dann die Sauerkirschen unterheben.
- Für die Sahnefüllung:
- Die Sahne mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe ca. 1 Minute aufschlagen, dann das Sahnesteif hinzugeben und so lange weiter schlagen, bis die Sahne schön fest ist. Bis zum Gebrauch kalt lagern.
- Die Torte fertig stellen:
- Den Kirsch-Kompott auf dem unteren mit Kirschwasser beträufelten Boden gleichmäßig verteilen. Dann mit einer dünnen Schicht Sahne bestreichen und den zweiten Boden darauflegen. Diesen wieder mit Kirschwasser beträfufeln und mit etwa der Hälfte der Sahne bestreichen. Von der restlichen Sahne etwas in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Den dritten Boden auflegen und die Torte rundherum mit der restlichen Sahne bestreichen. Die Torte mit 16 Sahnerosetten verzieren und die kandierten Kirschen aufsetzen. Rand und Mitte der Torte mit der Raspelschokolade dekorieren.
- Vor dem Servieren die Torte mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
- Gutes Gelingen!
- Rezept-Anmerkungen:
- Wenn man anstelle von normalem Weizen- oder Dinkelmehl eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 verwendet, kann man die Torte auch glutenfrei zubereiten.
- Diese vegane Schlagcreme funktioniert einwandfrei.
- Wer die Torte süßer mag, kann auch gesüßte vegane Schlagcreme verwenden oder etwas mehr Zucker oder Erythrit hinzufügen.
- Die Torte sollte gut gekühlt aufbewahrt werden und lässt sich auch sehr gut einfrieren.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und wünsche allen einen schönen Sonntag!
Süße Grüße,
Eure Yushka
Liebe Yushka,
deine Schwarzwälder Kirschtorte sieht ja lecker aus! Ganz toll finde ich, dass du zusätzlich noch eine vegane Torte daraus gemacht hast! Ich lebe zwar nicht ganz vegan, aber mit Histamin- und Milcheiweißunverträglichkeit bleibt nicht mehr viel übrig. Die Schlagcreme verwende ich auch oft, meistens für Soßen. Denn als "Sahne" ist sie mir etwas zu leicht/luftig. Ich werde sie mal als Tortenfüllung ausprobieren, vielleicht ist sie da besser…
Liebe Grüße!
Manuela
Dann wirst du ab jetzt ja einige Rezepte hier finden, die für dich passen. 🙂
Liebe Grüße, Yushka