Es lebe die Ensaimada!!! Rezept für göttliche mallorquinische Hefeschnecken / Ensaimada selber machen

Jul 9, 2012

Vergangenes Wochenende konnte ich nicht umhin, den Kindern mein Versprechen
einzulösen, es würde am Sonntag früh ihre geliebten Ensaimadas geben…
Also… Zutaten in den Thermomix… 10 bis 15 Minuten kneten lassen, bis eine
super elastische Masse entsteht… Den Teig aus dem Mixi operieren… Und dann
wie auf den Fotos zu sehen weiterarbeiten… Und das macht Spass!!!

Das Rezept zu den Fotos findet Ihr ganz unten in diesem Post.

Teig in 18 gleiche Teile teilen

Ausrollen und mit Schmalz bestreichen

Vorsichtig hauchdünn ausziehen

Zu einer Schlange aufrollen

Fertige Schlange

Diese zu einer Schnecke legen – viel Luft lassen!

Clara wollte auch mal Ausziehen üben…

Nach einer Weile Gehzeit…

Schön luftig über Nacht gegangen…

Ready For Baking!

Vorher…

Nachher…

Mit Puderzucker überstäubt!

Ah! Lecker!

Es lebe die Ensaimada!

Das Rezept zu diesen einzigartigen Köstlichkeiten ist ein Originalrezept des
Bäckers Fernando José Prats Pérez aus Palma de Mallorca und gefunden habe ich
es auf der Website 
http://www.spanien-kulinarisch.de. Die Autorin des Rezepts ist Margit Kunzke und ich
habe das Rezept lediglich ein wenig umgeschrieben, weil die
Zubereitungsanweisung dort etwas ungenau ist.  




Zutaten
700 g Weizenmehl, Type 550
240 g Zucker
30 g Sauerteig, 15 g Sauerteigpulver geht auch
2 Eier
10-60 g Hefe, wenig im Sommer, viel im Winter (ich habe 25g verwendet)
300 g Wasser
250 g Schweineschmalz
etwas Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung

1. Alle Zutaten bis auf Schmalz und Puderzucker in den Thermomix geben und 10
bis 15 Minuten auf Knetstufe durchkneten lassen. (Wer noch mit einer
herkömmlichen Küchenmaschine arbeiten muss, sollte den Teig möglichst eine
Stunde lang durchkneten lassen).

Je nach Grösse der Eier kann es sein, dass man noch bis ca. 100 g
Mehl hinzugeben muss.
Irgendwann ist der Teig so elastisch, dass das Kesselchen nur noch fiept und
nicht mehr kneten mag.

2. Dann den Teig zur Not mitsamt dem Messer, also kopfüber, aus dem Mixtopf
operieren. Der Teig sollte sich so auseinanderziehen lassen, dass er fast ganz
durchsichtig wird, ohne gleich zu reißen. Den Teig abgedeckt etwa eine Stunde
an einem warmen Ort ruhen lassen. Hierbei verdoppelt sich das Volumen.

3. Ungefähr 24 gleiche Teigstücke aus dem Teig schneiden und jedes zu einem
länglichen Fladen ausrollen. Mit etwas Schmalz bestreichen.

4. Jetzt den Fladen mit den Händen vorsichtig auf der Arbeitsfläche Stück für
Stück so hauchdünn ausziehen, dass man das Muster eines Küchentuches darunter
erkennen könnte.

5. Ist das Teigstück auf diese Weise ausgerollt und ausgezogen, rollt man es
von der längeren Seite her mit dem Handballen zu einer zigarrenartigen Rolle.
Die Rolle etwas ruhen lassen. Aus der Rolle eine Schnecke drehen. Die Schnecke
wird im Uhrzeigersinn mit viel Platz zwischendrin auf ein gefettetes oder mit
Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Das dicke Ende der Rolle soll dabei
die Mitte bilden. Noch schöner werden die Ensaimadas, wenn man die Rolle
zusätzlich auch noch in sich leicht verdreht.
6. Nun müssen die Teiglinge 12 bis 24 Stunden bedeckt mit einem Küchentuch
gehen. Sie gehen gut auf die doppelte Größe auf.

Da es zur Tradition gehört, dass dieses Gebäck vor zehn Uhr morgens
verzehrt werden sollte, macht man sie am besten am Vortag und lässt sie dann
schön über Nacht gehen.

7. Gebacken werden die Teiglinge im vorgeheizten Ofen bei
200 Grad für 6 bis 10 Minuten, je nach Größe.
8. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen
und mit reichlich Puderzucker überstäuben.


Ich wünsche gutes Gelingen und einen guten Appetit!
Sebstverständlich könnt Ihr das Rezept ohne Weiteres halbieren – nicht jeder
hat schliesslich eine so grosse Familie wie ich…

Viel Spaß beim Nachbacken!!!
Eure Sugarprincess Yushka.


Dieses wunderbare Rezept ist mein Beitrag für:
Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!

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