Salat Tomatenparty:Yushka kocht Yotam X

Jul 17, 2013









Jakob, der unermüdliche Arbeiter im Garten, hatte mich vor einigen Wochen dazu ermuntert, ein brach liegendes Feld in unserem Garten zu bearbeiten…

Jakob in unserem Garten ganz zu Anfang der Pflanzung

Viel harte Feldarbeit liegt jetzt hinter uns beiden – in heißer Sommersonne und im strömenden Regen haben wir geackert und gepflanzt – es war uns jedes Wetter recht, wenn wir nur hinaus konnten, um unseren Traum vom eigenen Nutzgarten zu verwirklichen.
Alle nur erdenklichen Kräuter finden sich jetzt hier (nur einige davon sind: Basilikum, Estragon, Minze verschiedener Sorten, Petersil, Salbei, Oregano, Lorbeer, Borretsch, Majoran, Thymian in allen Varianten,Ysop, Koriander, Pimpinelle, japanisches Heilkraut und sogar Baldrian hab ich gepflanzt – man weiß ja nie…). Gelbe und grüne Zucchini, Aubergine, Tomate, Karotte, Brokkoli, Rote Bete, Radies, Tomatenpaprika, Sellerie, Kohlrabi, Salate und Hokkaido wuchern um die Wette.
Und nicht zuletzt sind wir besonders stolz auf unseren Obstgarten, den wir drumherum und mittendrin gepflanzt haben:
Säulenobst nimmt nicht zu viel Platz weg und so konnten wir folgende Sorten anpflanzen:
Apfel, Birne, Zwetschge, Kirsche, Aprikose, Brombeere, Himbeere, schwarze, weiße und rote Johannisbeere, Kiwi, Feige, Quitte (!) und Cranberries, die als Bodendecker wachsen. Außerdem ein Nektarinenbäumchen, ein Zitrusbäumchen und einen Olivenbaum…
Plus zwei Bananenstauden, die in etwa drei Jahren Mini-Bananen tragen werden und winterhart sind! Und dann haben wir vor lauter Freude über dies alles auch noch das alte Gewächshaus reaktiviert und dort Melonen-, Zitronen- und Paprikakerne ausgepflanzt: Und siehe da! Sie keimen und gedeihen!!!

Jedes Mal, wenn Jakob jetzt nach Hause kommt, schaut er als erstes im Garten nach, was sich alles getan hat, ob auch keine Schädlinge an den Pflanzen sitzen und natürlich, ob sich etwas Leckeres ernten lässt…
Da hingen als erstes sonnenwarme Tomaten dick am Strauch und voller Freude und Stolz haben die Kinder sie unter sich verteilt.
Und so soll euch auch dieser Tomatensalat begeistern – ein Ausbund an Saft und Kraft, ein Ausdruck hellster Lebensfreude!


Salat „Tomatenparty“

(Quelle: Genussvoll vegetarisch von Yotam Ottolenghi, dem großen Meister…)

Zutaten:
125 g Couscous
Salz
Olivenöl
150 g Fregola Sarda (gerösteter sardischer Riesencouscous – bei Robert gibt es dazu einen schönen Artikel…). Wer keine Fregola bekommt oder gar selber machen will wie Robert, der kann sie wie ich einfach durch die doppelte Couscousmenge ersetzen oder arabische Mograbiah statt dessen verwenden….
Optisch ist es natürlich viel schöner mit den großen Fregola-Kugeln!
300 g mittelgroße reife Rispentomaten
3/4 TL Roh-Rohrzucker
Schwarzer Pfeffer
1 TL Balsamico-Essig
150 g gelbe Kirschtomaten, halbiert
2 EL grob gehackter Oregano
2 EL grob gehackter Estragon
2 EL grob gehackte Minze
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 kleine grüne Tomate, in dünne Spalten geschnitten
100 g kleine Wildtomaten oder halbierte rote Kirschtomaten


Zubereitung: 
Den Backofen auf 170 Grad Celsius vorheizen. Couscous mit einer Prise Salz und einem Schuss Olivenöl in einer Schüssel mischen, mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, umrühren und die Schüssel abdecken. 12 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen.
Fregola in Salzwasser etwa 18 Minuten al dente garen. Abgießen und unter fließendem kaltem Wasser absschrecken. Vollständig abtrocknen lassen.
In der Zwischenzeit die geviertelten Rispentomaten auf einer Hälfte einer großen feuerfesten Form asubreiten und mit dem Zucker und Salz und Pfeffer bestreuen. Mit dem Balsamico und etwas Öl beträufeln und in den Backofen stellen. Nach 20 Minuten herausnehmen und die Temperatur erhöhen. Auf der noch leeren Hälfte jetzt die gelben Kirschtomaten ausbreiten und ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen und mit Öl beträufeln.
Die Form zurück in den Ofen stellen und die Tomaten weitere 12 Minuten rösten.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
In einer großen Schüssel Couscous und Fregola vermischen. Kräuter, Knoblauch, die gebackenen Tomaten mitsamt ihrem Saft, die grüne Tomate und die kleinen Wildtomaten hinzufügen. Sehr behutsam vermischen (Ottolenghi: mit den Händen…). Abschmecken und nach Belieben nachwürzen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl…
Frisch gebackenes Brot dazu servieren.
Leben. Essen. Reden. Schweigen.

Guten Appetit! Und: Fotos von unserem abundanten Garten folgen – klar!

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