Maroni und Bürlibrot mit Tomate und Basilikum

Okt 23, 2012

Unsere Lieblingsbeschäftigung am vergangenen Wochenende: Im Wald herumstreunen und Maroni aufknacken und Hurra! schreien oder Kawenzmann! oder Boah, Mama, diiiiie hier!
Und das ist das Ergebnis…

Maroni!!!
Gewogen habe ich den Korb noch nicht, aber das könnten gut zehn Kilo sein! … Ha! Es sind 12 Kilo!!! Weihnachten kann kommen!!! Es lebe der Maronikuchen! Maronipürree, Maroni gegrillt – Maroni erst mal schälen, ach, Du Schreck!
Aber das geht, Leute! Nicht verzagen! 
Maroni für die Weiterverarbeitung vorbereiten: 
1) Maroni in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben (vorher vielleicht auch mal waschen – unsere sehen doch recht wüst aus)
2) Etwas Wasser hinzufügen und Deckel schliessen (wichtig!).
3) Bei 800 W 30 Sekunden erhitzen.
4) 2 Minuten pausieren und die Schüssel mal durchrütteln.
5) Maroni nochmals 90 Sekunden erhitzen.
6) Maroni einzeln aus der Schüssel nehmen und mit einem scharfen Messer einstechen, dann schälen. Beide Häute gehen auf diese Art und Weise leicht ab. 
Fertig für alle möglichen Rezepte! 
Hört sich doch gut an… Ich probiere das aus… und berichte dann, ob es geklappt hat. Denn diese Piddelei muss man sich ja erleichtern!
Bürli Brot mit Tomate und Basilikum

Bürli Brot mit Tomate und Basilik

Zutaten: 
400 g Weizenmehl Typ 405
100 g Roggenmehl Typ 1150
1/2 Würfel Frischhefe
2 TL Salz
340 g lauwarmes Wasser
50 g getrocknete Tomaten, gehackt
1 bis 2 TL getrocknetes Basilikum
Alles zu einem seidigen Teig verarbeiten. Zunächst etwas von dem Wasser zurückbehalten und erst bei Bedarf unterkneten – der Teig sollte eher fest sein, sonst läuft das Brot beim Gehen auseinander und man hat Fladenbrot… – so wie ich… (siehe unten linke Seite… Brotteig zu weich und zu viel Wasser)… Etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, dann im gut vorgeheizten Ofen (220 bis 250 Grad, das hängt vom Ofen ab, aber eher heißer) mit einer Schale Wasser im Rohr kross abbacken (Klopfprobe!). 
Bei mir hat das etwa 35 Minuten gedauert… aber das muss man ausprobieren, weil jeder Ofen ein Unikum ist… (besonders meiner: ein uralter Gaggenau mit verkehrt herum eingebauter Tür, seufz).

Seht Ihr: Der linke Teigling ist zu sehr in die Breite gelaufen – geschmeckt hat das Brot zwar trotzdem, aber es sieht nicht gut aus!

Rechte Seite: Das hübschere Brot. Wie Ihr seht! 
Und zum Abschluss eine nette Anekdote aus dem Alltag: 
Ich (heute morgen zu Jakob, als er zur gerade zur Tür raus marschiert): 
Ich lieb‘ Dich!
Keine Antwort.
Ich (nochmals, lauter diesmal): 
Ich lie-be Dich!
Er (mürrisch, schon auf der Straße): 
Ja. Mag ja sein…
(Kinder vor dem Sandmännchen… Paralysiert!)
 Ja! Mag sein!!!
Belustigte Grüße, 
Eure Sugarprincess Yushka

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