Maroni – küchenfertig…

Okt 25, 2012

Maronischalen…

So. Jetzt bin ich FERTIG. Ich schäle NIE WIEDER Maronen nach dem Rezept, das ich Euch gestern vorgestellt hatte… Vergesst dieses Rezept!!! Die äußere Schale ging ja noch gut ab. Aber wenn man Maronen weiter verarbeiten will zu Pürree oder Creme oder Mehl oder was weiß ich wozu, dann muss diese saueklige, gemeine, schäbige, widernatürliche, innere zweite Haut auch noch abgeschält werden. Die schmeckt nämlich bitter und etwas haarig… wäääh (wie sich meine Kinder äußerst differenziert dazu äußern würden). Das ging ÜBERHAUPT nicht gut! Ich habe für ein Kilogramm Maronen (von 12, wir erinnern uns…) geschlagene drei bis vier Stunden geschält. Was für eine Piddelei!!!

Nach einer halben Stunde etwa…
Nach gefühlten 15 Stunden… (die Haut Nr. 2 ist noch dran, seht Ihr?!)
Nach weiteren 125 Stunden… immer noch Haut, aber schon weniger…
Katastrophe!!!
Da hilft nur noch ein kühles Bier auf dem Balkon…
…und den Sonnenuntergang geniessen… Rrrrrrr!

Nachtrag. Heute früh habe ich dann nochmal eine geschlagene Stunde die verbliebenen Reste abgeschält (nachdem ich die lieben, süßen Dinger nochmal in heißes Wasser gelegt hatte). Ich lasse mich doch von so frechen Häutchen nicht aufhalten! Die Maronen sind jetzt blütenrein und fertig for Pürree und Weiterverarbeitung in Sahne und Grappa. Aber dazu morgen oder so mehr. Muss mich jetzt erst mal ausruhen.

Nachtrag 2: Jetzt weiß ich auch, woran es lag: Erstens – Die Maronen müssen eine Woche lagern, sonst lassen sie sich nicht schälen, weil sie zu frisch sind.  Zweitens – Die Maronen müssen innen glasig gegart sein, damit das Gedöns abgeht.
Toll!!! Hätte mir das nicht vorher einer sagen können?

Wolfgang?… Wer von uns hatte eigentlich die Idee, Maronen zu sammeln???

Also denn… Immer mutig voran.
Eure Sugarprincess Yushka

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