Wochenplan für den ganz normalen Wahnsinn

Feb 26, 2014

Sophie schabt Spätzle

Das nenne ich mal Leserservice! Auf vielfachen Wunsch hier also wieder einer meiner Wochenpläne für eine ganz normale Alltagswoche mit eher wenig Zeit zum Kochen:

1. Risotto mit Staudensellerie

2. Wirsing-Kartoffel-Topf mit Bratwurstbrät

3. Pfannkuchen mit mexikanischer Füllung und grünem Salat

4. Hausgemachte Pizza mit Rucola und Parmaschinken, für die Kinder Pizza Margarita

5. Spaghetti con Pesto

6. Gulasch Palermo mit Gnocchi handmade

7. Rheinischer Sauerbraten mit breiten Nudeln oder Spätzle und Apfelrotkohl
Schokohupf

Einfaches Backen – schnell und gut, Dekor gegen Null tendierend

Einige dieser Rezepte findet ihr bereits im Blog. Die übrigen zeige ich hier bei Gelegenheit noch, falls denn die Fotos halbwegs gelungen sind.
Ich stelle meine Pläne jeweils für eine Woche zusammen, schreibe gleich alle Zutaten auf meinen Einkaufszettel (schon in der Reihenfolge, wie sie auch im Laden auftauchen – so gehe ich genau einmal die Runde und muss nicht hin und her rennen, weil ich irgendwo was vergessen habe). Die meisten Zutaten sind gut eine Woche haltbar – die wenigen, bei denen das nicht der Fall ist, kaufe ich dann extra ein.
Wenn bei uns etwas zur Neige geht (zum Beispiel: Milch, Honig, Kakao, Klopapier, Taschentücher, Hasenstreu oder Müsli), schreibt derjenige, der es als erster bemerkt, es auf einen Zettel und legt ihn mir hin. So habe ich auch alle aufzufüllenden Komponenten gleich mit auf meiner Liste und komme nicht ständig in Nöte, weil irgendwas Wichtiges ausgegangen ist.
Im besten Fall. Kann aber auch sein, dass keiner sich zuständig gefühlt hat und Milch, Müsli, Hasenstreu und Klopapier ausgegangen sind. Erziehung ist dann alles. Müssen die Kinder eben ohne Müsli frühstücken.

Dann essen sie eben selbst gebackenes Brot…

Einmal pro Woche setze ich mich mit allen meinen Rezeptbüchern hin – das dauert meist so eineinhalb bis zwei Stunden, je nachdem – und wälze sie. Und wälze sie nochmal. Her und hin. Hin und her. Bis ich mit meinem Plan zufrieden bin. Manchmal bin ich auch nicht zufrieden. Jedenfalls entsteht so der Wochenplan.
Der Plan wird in die Küche gehängt und alle Familienmitglieder schauen gerne drauf, um zu sehen, was es wohl geben wird. Innerhalb des Plans bin ich völlig flexibel, weil ich ja alle Zutaten (bis auf sehr wenige, die man frisch kaufen muss) auf einmal einkaufe. Das heißt: Ich kann jeden Tag aus mehreren Gerichten auswählen, worauf ich gerade Lust hab. Je nachdem eben, ob ich genug Zeit hab. Ob ich was Schnelles oder was Kompliziertes machen will.
Ein weiterer Riesenvorteil der Wochenpläne: Es ist viel günstiger als alles einzeln einkaufen zu gehen. Man kauft nämlich bei jedem einzelnen Einkauf meist mehr als man benötigt. Und dann bleibt doch viel übrig und man muss am Ende irgendetwas wegwerfen.
Nachteil: Wenn alles verplant ist, darf keiner was naschen von den Zutaten. Dann gibt es Ärger! Wer hat die Kuvertüre angefressen?! Wer hat die Bananen alle auf einmal gemampft und die Schalen obendrein unterm Sofa versteckt?! Wer hat das ganze griechische Joghurt geschlürft???
Natürlich will es von den sechs Frechlingen nie einer gewesen sein!
Wenn Wolf mir abends ab und zu etwas Feines kocht, fragt er immer genau nach, was er verbrauchen darf – nicht, dass sonst für den Plan was fehlt! Er kocht so gut – ich finde allmählich, er sollte das Kochen hier übernehmen. Aber dann gäbe es keinen Blog mehr… Und das wäre ja auch schade, denn mir macht das hier ja einen Höllenspaß und ich denke gar nicht daran aufzuhören, ganz im Gegenteil – ich bin gerade so richtig in Fahrt…

Jo genießt sein Galaktoboureko
Galaktoboureko – der ultimative griechische Kuchen – etwas für festliche Tage

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