Übern Tellerrand: Erdbeer Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream von Schön und fein

Jun 13, 2014

Ich freue mich wirklich hier zu sein und habe für Yushka und euch ein paar Cupcakes mitgebracht. Darauf gekommen sind wir, weil ich im Gegensatz zu ihr angeblich voll die fancy Glitzersachen machen würde. Das stimmt aber nur so halb, wenn ich mal zu Yushkas tollen Torten rüberschiele. 🙂  Die Erdbeer Cupcakes waren gleichzeitig mein erster Versuch mit Swiss Meringue Buttercream und tatsächlich hatte ich etwas Respekt davor. Aber es ging doch recht einfach. 

Erdbeer Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream 
Um sie nachzubacken benötigt ihr folgende Zutaten (ergibt 8 Stück):
Für den Teig:
150 g Erdbeeren + 2 EL Zucker
50 g Butter (zimmerwarm oder geschmolzen)
50 g Zucker
1 Ei
150 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
100 ml Milch
Für die Buttercreme:
2 Eiweiß
150 g Zucker
175 g zimmerwarme Butter
Vanille (Extrakt, gemahlen oder Schote)
Den Ofen auf 175° vorheizen.
Die Erdbeeren putzen und in kleine Stückchen schneiden (etwa 0,5 x 0,5 x 0,5 cm). Diese Stückchen bestreut ihr mit 2 EL Zucker und könnt sie erstmal zur Seite stellen.
Für den Teig die Butter und den Zucker schaumig schlagen. Dann das Ei unterrühren. 
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, unter die Eimasse mixen und zum Schluss noch die Milch einrühren.
Dann sehr vorsichtig die Erdbeeren unterheben, damit euch der Teig nicht rosa wird.
Ein Muffinblech mit Förmchen füllen, diese zu 2/3 füllen und die Küchlein backen (Stäbchenprobe!). 
Nun geht es an die Buttercreme!
Die 2 Eiweiß und den Zucker gebt ihr in eine Metallschüssel, welche ihr in einem Topf mit Wasser auf den Herd platziert. Während das Wasser heiß werden darf, wird der Inhalt der Schüssel mit einem Schneebesen gerührt. Dies tut ihr so lange, bis das Wasser im Topf kocht, und in der Schüssel schon eine schaumige, sehr sehr heiße Masse vorhanden ist. Der Zucker muss sich komplett aufgelöst haben.
Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, auf einem Handtuch platzieren, weil sie doch sehr heiß ist, und vom Schneebesen auf das Handrührgerät bzw. die Küchenmaschine umsteigen. Nun das Eiweiß so lange aufschlagen, bis es eine weiße glänzende Masse ergibt und Spitzen bildet. Außerdem – und das ist besonders wichtig – so lange rühren, bis die Meringue in der Schüssel abgekühlt ist, damit eure Butter dann nicht schmilzt. Die Masse wird kein fester Eischnee (zumindest war es das bei mir nicht), sondern ist noch ein wenig fließfähig. Das hat sich bei mir mit Zugabe der Butter dann aber erledigt. 
Ist die Meringue so weit abgekühlt, könnt ihr die weiche, zimmerwarme Butter stückweise unterschlagen. Erstmal passiert gar nichts bzw. wird die Masse eventuell sogar noch etwas flüssiger, aber nach einer Weile bekommt ihr eine richtig schöne Buttercreme-Konsistenz. Das hat bei mir ein paar Minuten gedauert und ging dann recht schlagartig. 
Da mir die Masse etwas sehr fest für’s Spritzen erschien, habe ich noch 2 EL von meinem Vanille Aroma eingerührt. Das hat dem Geschmack gut getan und die Konsistenz gefiel mir auch besser. Aber da müsst ihr ein wenig nach Gefühl entscheiden. 

Viel Spaß mit dem Rezept! 🙂 


Liebe Stefanie, ohhh, wie fancy und cremig und süß und erdbeerig und himmlisch sehen diese super Röslein-Cakes aus! Bei der nächsten Mädels-Party, die hier steigt, werden sie gebacken! Vielen Dank für deinen super süßen Gastbeitrag und das beerig-cremige Rezept!

Liebe Leserinnen und Leser, da habe ich heute ja einen besonderen Stargast für euch eingefangen: Stefanie Bamberg bloggt nicht nur auf Schön und fein – und zwar die himmlischsten Rezepte mit wunderschönen Fotos – nein, sie legt sich auch ganz cool und wirklich sehr mutig mit großen Firmen an, die bei uns Bloggern ohne zu fragen und mit einer unverschämten Dreistigkeit Bilderklau betreiben. Stefanies couragierter und hervorragend recherchierter Artikel hat einem ungeheuren Aufruhr im Internet verursacht, der hoffentlich dazu gedient hat, dass auch große Firmen nun endlich begreifen, dass sie sich genauso an die Regeln halten müssen wie alle anderen (Regeln übrigens, auf deren Einhaltung sie selber nachdrücklich zuvor gepocht haben). 
Wir Blogger sind kein Selbstbedienungsladen mit schönen, kostenfreien Fotos, meine Herrschaften! Nach dem Motto: „Man kann’s ja mal versuchen. Die kleinen Blogger merken es ja eh nicht – und wenn, dann trauen sie sich bestimmt nicht, was gegen uns zu sagen.“ Pustekuchen und Blogger Power!!!

Da Stefanie eine so wunderhübsche Rezeptübersicht hat, konnte ich mich im Grunde nicht entscheiden, was mir nun am besten gefallen soll… Ich nehm‘ dann mal alles. Aber schlussendlich will ich euch ja doch meine drei Lieblinge nicht vorenthalten: Stefanies stylische Whisky Cupcakes, ihre unwiderstehlichen Marshmallow Peanut Butter Bars und schließlich der wunderzuckerhübsche Eton Mess Pie. So. Ich will alles sofort probieren! Und bevor ihr jetzt auch alle losstürmt und Stefanies Bude zum Einstürzen bringt, wünsche ich euch allen ein wunderschönes, sommerliches Wochenende mit zuckersüßem Gebäck in mutiger Gesellschaft!
Eure Yushka

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