Schweizer Nußtaler und Pistazienmacarons

Nov 28, 2012

Jetzt geht es los! Wenn selbst Robert anfängt zu backen – allerdings bäckt er seit vielen Jahren mit Frau L. in einem bewährten Team und hat sich bei ihr offenbar vom Handlanger zum Meister hochgearbeitet – ist es höchste Eisenbahn, auch endlich loszulegen und für einen gefüllten Plätzchenteller am ersten Adventssonntag zu sorgen!
Und da ich mich in den letzten Tagen an meinen ersten Macarons versucht habe (jaaa, weiß ich, daß alle anderen das schon mal gemacht haben: Is mir doch vollkommen wurscht! Ich wollt’s eben auch mal probieren!), hatte ich Eidotter, ganze vier Stück, übrig.
Und daraus habe ich für die Kinder einen Teig bereitet. Ziemlich mürbe allerdings, dieser Teig. So mürbe, daß ich selbst ihn ausrollen mußte, weil er bei den Versuchen der Kinder in seine Bestandteile zerfallen wollte…
Aber: Das Ausstechen ging recht gut und so wurde fleißig stundenlang ausgestochen, während Mama ein Blech nach dem anderen in den Ofen und wieder raus zog. Und sie zergehen auf der Zunge, diese Schweizer Nußtaler! Obwohl wir keine Taler gebacken haben, sondern Sterne, Herzen, Monde und Klee.

Weihnachtsbäckerei aus dem Hölker Verlag
Das Rezept habe ich in meinem alten und wunderbar zweifarbig gedruckten Weihnachtsbackbuch gefunden – es verlangt drei Eigelb. Na gut!
Schweizer Nußtaler
Zutaten
250 g Butter
100 g gehackte Nüsse
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
3 Eigelb
375 g Mehl
125 g Speisestärke
Zubereitung

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zerlassen. Gehackte Nüsse darin rösten. Zum Auskühlen beiseite stellen. Die restliche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eigelb unterrühren. Mehl und Stärke mischen und die ausgekühlte Nußbutter einarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 
Zwei Stunden kühl stellen. Etwa 1/2 cm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen (es sollten eigentlich verschiedene runde Formen sein, aber man kann natürlich auch beliebig variieren).
Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa zehn Minuten hell abbacken. Einige Tropfen Rum- oder Arrakaroma sorgen für interessante Geschmacksnuancen. 
Ich habe den Teig ohne Nuance gebacken. Pur. Nussig. Mürb.
Wem das zu puristisch ist, der kann ein wenig Vanillezucker oder Puderzucker obenauf streuen. Sieht toll aus und schmeckt saftiger. Ich könnte mir auch eine leichte zitronige Glasur vorstellen… aber bei uns gehen sie so pur weg wie warme Semmeln!
Schweizer Nußsterne

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