Depression – Was unbedingt noch dazu gesagt werden muss!

Jun 26, 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

wundert euch nicht darüber, dass ich bereits bestimmte Stellen meines Blogs geändert habe und auch noch einige eurer Kommentare herausnehmen werde, wenn dort der Name eines meiner Kinder genannt ist. Ihr alle habt es ja gelesen und wisst, worum und um welches meiner Kinder es geht, auch wenn ich nun alles anonymisieren muss.
Eure Kommentare bleiben für immer für unsere Familie hilfreich, auch wenn sie nicht mehr sichtbar sind!
Mehrere Personen, die mir und meinem kranken Kind und unserer ganzen Familie schaden wollen, haben mich zu diesem Schritt gezwungen. Sie haben mir mit einer Anzeige gedroht und mich bei den Behörden angeschwärzt. Sie haben einen Komplott gegen mich geschmiedet – aus Beweggründen, über die ich lieber gar nicht weiter nachdenken möchte. Es sind darunter Personen, von denen ich so etwas niemals gedacht hätte. Aber auch diejenigen sind darunter, von denen ich es eh gewöhnt bin, dass sie mich schlecht behandeln.
Ihr seht: Es ist sehr schwer, konkret und offen über das Thema Depression zu sprechen. Auf der Stelle sind Aufpasser und Blockwarte da und drohen mit ihrem angeblich moralischen Zeigefinger. Sie behaupten, ich würde meinem kranken Kind schaden, indem ich offen darüber berichte. Sie kennen kein Pardon. Sie kennen keine Skrupel. Sie rennen eifrig und besserwisserisch und wichtigtuerisch zu den höchsten Dienststellen, um dort denunziatorisch Unwahrheiten zu verbreiten. Sie versteigen sich zu der Behauptung, das Jugendamt habe nichts für meine Kinder getan – dabei bin ich mit dem Jugendamt in ständigem und sehr gutem Kontakt. Ein Lügengebilde. Ein Kartenhaus, das beim ersten Luftzug zusammenstürzen wird.
Es ist ihnen bei ihrem hinterlistigen Feldzug egal, offenbar sogar recht, dass sie mir schaden – und das Schlimmste ist, dass sie damit auch meinen Kindern schaden, die ja von mir und meiner seelischen und körperlichen Gesundheit abhängig sind. Sie wollen mich zensieren, mich zwingen, das zu tun, was sie selber für richtig halten, obwohl sie weder Kompetenz, noch Übersicht haben. 
Sie neiden mir meinen Erfolg. Auch den Erfolg, den ich mit diesem Blog habe. Sie haben einen Hass auf mich und versuchen, mich fertig zu machen, weil ich nicht am Boden zerstört bin, wie sie es wohl gerne hätten, sondern aufrecht und gerade stehe. Weil ich mein Leben in vollen Zügen, leidenschaftlich und voller Freude lebe. Weil ich es geschafft habe, eine neue und gute Familie zu gründen. Weil ich meine Kinder nicht im Stich lasse. Es sind Leute, die ihr eigenes Leben nicht wertschätzen und es nicht schaffen, sich selber etwas Gutes aufzubauen. 
Negativität und Denunziation ist ihre Parole und ihr innerer Antrieb. Da geht es nur um sie selbst. Das kranke Kind, das sie dabei prahlerisch als Begründung vorschieben, ist ihnen dabei in Wirklichkeit vollkommen gleichgültig.
In Zukunft werde ich euch also keine Bilder meines kranken Kindes mehr zeigen können und es auch nicht mehr beim Namen nennen. Es wird immer nur heißen: Mein Kind. Oder: Einer meiner drei Söhne. So hat es mir mein Anwalt geraten und so werde ich es tun. So entspricht es ganz exakt dem deutschen Recht.
Aber ihr wisst ja, wer gemeint ist!
Ihr alle habt mir und meinem Kind, meinen Kindern, ja, und auch meinem Ritter geholfen, diese schweren Zeiten gut zu überstehen. Eure Kommentare, eure Mails und Anrufe haben mich gestärkt und damit auch direkt und ganz unabhängig von sonstigen verordneten Massnahmen und ganz natürlich und spontan meinem kranken Kind geholfen! Ich habe auch viele Zuschriften anderer depressiver Menschen bekommen, die mir zeigen, dass meine Berichte Mut machen. 
Wer das nicht sieht, muss wohl mit Blindheit – oder ist es Bosheit?! – geschlagen sein.
Und die brutalen Angriffe auf mich – hinter meinem Rücken – schaden direkt meinen Kindern. Sie schaden auch dieser Community hier.

Ihr Aufpasser wollt mich mundtot machen. Das wird euch niemals gelingen.

Das sei euch gesagt, ihr Blockwarte. Eure Mentalität ist Denunziation. Ihr seid diejenigen, die sich nicht mehr im Spiegel anschauen können. Und ich werde weiterhin das offen schreiben, was ich für richtig halte. Daran werdet ihr mich niemals hindern können. 
Diejenigen, die mir an dieser Stelle meines Lebens Steine in den Weg zu legen versuchen, werden sehen, dass ich daraus ein Haus zu bauen imstande bin. Diejenigen, die mir auf die rechte Wange schlagen, denen halte ich noch die linke hin. Ich leiste euch gewaltlosen Widerstand. Dagegen seid ihr machtlos.
Ich stehe dafür gerade und tue alles dafür, dass mein krankes Kind wieder gesund werden kann. 
Euer hasserfülltes Treiben im Hintergrund tangiert mich nur peripher, denn dem Hass gebe ich in meinem Leben keinen Platz. 
Und nun bete ich den Psalm 23 noch lauter. So laut es geht. Ich bete mit der lautesten und intensivsten Stimme, die ich habe, mit all‘ meiner Leidenschaft, meinem ganzen Glauben, der vollen Liebe und der unerschütterlichen Hoffnung für meine Familie. 
Ich brauche jetzt alle meine Kraft für diese Familie und für mein krankes Kind.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Amen.

Pin It on Pinterest

Share This

Du möchtest anderen eine Freude machen?

Teile dieses Rezept!