Göttliche Quittentarte mit Sahnekaramell

Okt 30, 2012

Jetzt hat es mich erwischt! Ich bin verliebt! In eine Tarte! Diese hier ist aber auch eine der ganz besonderen Art… Erstens: Sie ist schön sättigend… Karamell, Butter, Sahne… Zweitens: Sie ist vitaminreich, einzigartig altmodisch und köstlich… Quitten!… Und drittens: Sie sieht auch noch toll aus… Quittenschnitze angeordnet wie eine Rose…

Man serviere sie am Spätnachmittag mit halbsteif geschlagener Sahne… dann kann man sich das Abendessen sparen… Sie schmeckt himmlisch saftig und quittig, buttrig zart und sahnig karamellig… Oh, Du wunderbare, einzigartige, verführerische Tarte des coings au caramel!!!

So… Und hier das feine Rezept leicht modifiziert nach einem Beitrag im Chefkoch Forum (Quelle: Ursel3 bei Chefkoch):

Quittentarte mit Sahnekaramell

Für den Mürbeteig:
150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker
1 Eigelb
Salz
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Für die Quittenrosette :
3 Quitten
Saft von einer Zitrone
100 g Zucker
100 g Butter
100 ml Schlagsahne
2 Eier und 1 Eigelb

Optional:
etwas Puderzucker zum Bestäuben
einen Becher Sahne, geschlagen und leicht gesüßt und
guten Tee als Zugabe

Aus Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und einer Prise Salz rasch einen Mürbeteig herstellen (im Thermomix 40 Sekunden auf Stufe 5 mithilfe des Spatels kneten, anschließend kurz per Hand den letzten Schliff verpassen) und mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Den Teig ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden. Mehrfach mit einer Gabel einstechen und dann 15 Minuten ins Gefrierfach legen.

In dieser Zeit den Ofen auf 200 Grad/175 Grad Umluft vorheizen und schon einmal mit dem Schälen und Entkernen der Quitten beginnen. Die geschälten und entkernten Quitten in Schnitze zerlegen und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht allzu braun werden.

Den eiskalten Tarteboden mit Hülsenfrüchten belegen und 15 Minuten (auf der 2. Einschubleiste von unten) vorbacken.

Den Zucker karamellisieren lassen, die Butter darin schmelzen und dann die Quittenschnitze im Butterkaramell einige Minuten weich werden lassen (bei mir hat das bei milder Hitze ungefähr zehn Minuten gedauert). Anschließend mit einer Schaumkelle herausheben und auf einen Teller legen, damit sie etwas abkühlen können (Achtung: Sehr heiß! Und: Suchtgefahr beim Naschen…)

Inzwischen sollte der Boden fertig gebacken sein… Aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte entfernen.

Die fertigen Quittenschnitze auf dem Mürbeteigboden drapieren – nach Belieben in Form einer Rose oder einfach rundherum im Kreis oder auch nur ungeordnet (letzteres sieht nicht so gut aus!)…

Zu dem in der Pfanne verbliebenen Karamell fügt man nun die kostbare Sahne und kocht das Ganze noch einmal auf.

Im Rezept von Ursel steht an dieser Stelle, daß man das Karamell durch ein Sieb passieren solle. Dazu war mir diese edle Flüssigkeit aber zu schade und ich hatte auch keine Stückchen darin, also habe ich sie nur etwas abkühlen lassen und dann die Eier darin verrührt und sie über die Quittenrosette gegeben.

Die Tarte bei 200 Grad / 175 Grad Umluft auf der zweiten Schiebeleiste von unten 25 bis 30 Minuten goldbraun backen.

Leicht mit Puderzucker überstäuben und noch warm mit etwas geschlagener Sahne und einem edlen Tee servieren.

Und Gott danken, der diese herrlichen Früchte geschaffen hat!

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und einen gesegneten Appetit in geselliger und froher Runde!

Bitte berichtet mir, wenn Ihr diese göttliche Tarte nachgebacken habt… Will doch wissen, ob nur ich sie so liebe oder ob auch andere sich dafür begeistern können!

Eure Sugarprincess
Yushka

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