Feine Dame ganz in Weiß – Seebrücke Ostseebad Sellin – Urlaub auf Rügen: Der vierte Tag.

Aug 27, 2014

Bei strahlendem Sonnenschein besuchen wir das Seebad Sellin und die berühmte Seebrücke, die 1906 ursprünglich als Landungsbrücke für Ostseedampfer gebaut wurde und nach einer stürmischen Vergangenheit seit 1998 wieder in ihrer ursprünglichen Gestalt erstrahlt – der Inbegriff der filigranen Bäderarchitektur der Ostseeküste. Wir wandern die 394 Meter hinaus bis aufs Meer zur Tauchgondel und lassen uns den starken Wind um die Nase wehen.

Auf dem Rückweg geniessen wir ein Eis im Restaurant der Brücke – man kann dort so wunderbar in der Sonne baden und dabei das Treiben am Strand beobachten. Das Eis ist sehr gut, die Bedienung nicht ganz so zuvorkommend, wie sie sein sollte, aber da wir ja Urlaub haben, sehen wir es gelassen.

Beim anschliessenden Bummel durch die Hauptstrasse von Sellin, in der sich ein Café und ein Lädchen ans andere reiht, ergattern wir eine Reihe Souvenirs. Ich kaufe ein besonders schönes Leintuch für die Küche, das sich sicher schön als Hintergrund für jedes Fischgericht machen wird. Sophie kauft eine Eulenkette und die Kleinen suchen sich Postkarten aus. 
Ein Schlenker noch über den Spielplatz mit der Riesenqualle, einem Klettergerüst, das die Kinder besonders begeistert – dann geht es wieder zurück Richtung Glowe, denn wir wollen schliesslich doch noch einmal richtig an unseren Strand.
Die Ruinen von Prora besichtigen wir nur im Vorbeifahren und auch den Sassnitzer Hafen lassen wir für heute unbesucht. Die Tage sind zu kurz und alle bedauern, dass wir nicht länger bleiben können.

Ausklang. Es ist sonnig und sehr windig am Glower Strand. Sophie und Clara trauen sich ins Wasser und sind nachher froh, in der Merle noch ins Pool und in die Sauna gehen zu können, um sich so richtig aufzuwärmen. Dorotheas Drachen macht sich plötzlich selbständig und fliegt alleine über den halben Strand, bis wir ihn wieder einfangen können. 
Das sind die wahren Aufregungen eines Tages an der Ostsee.
In der Villa Merle angekommen bereite ich eine einfach Kartoffelsuppe zu. Suppengemüse, Kartoffeln, Salz und Pfeffer, Muskat. Wienerlen.
Die Kinder sprechen über Ebola, eine Bärin namens Clara, über artgerechte Hühnerhaltung und über doppelten Eidotter. 
Ich gehe in die Sauna.

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